• Verfasser: Traudi Schlitt
  • Themen: Thema: Presse
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17 Tage, 36 Veranstaltungen – die ganze Stadt ist Bühne!

Die 6. Alsfelder Kulturtage finden vom 13. bis 29. Mai statt – viele Highlights im Jubiläumsjahr

Es ist so weit: Der Mai in Alsfeld steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der 6. Alsfelder Kulturtage. Unterstützt von zahlreichen Partnern und Sponsoren, ist es dem Orga-Team rund um Dr. Walter Windisch-Laube gelungen, ein breites Programm auf die Beine zu stellen und für Jung und Alt ein abwechslungsreiches Angebot zu planen. Ausstellungen, Musik, Theater, Film, Workshop, Vortrag, Lesungen, Führungen: „Da ist für alle Interessierten etwas dabei“, ist man sich im Verein Alsfelder Kulturtage e.V. sicher. „Jeder einzelne Programmpunkt wäre es wert, separat gewürdigt zu werden“, so Windisch-Laube, „doch wir werden uns an dieser Stelle mit ein paar Highlights begnügen.“ Als solches zählt mit Sicherheit die Retrospektive auf die seit den letzten Kulturtagen im Jahr 2019 verstorbenen Künstler Meta Perschel und Bodo Runte, die am ersten Tag der Kulturtage in den unteren Räumen der Alten Molkerei eröffnet wird. „In unserem Flyer ist noch eine andere Location angegeben, aber wir mussten kurzfristig umplanen“, weist der künstlerische Leiter auf diese Änderung hin. Direkt am nächsten Tag, am 14. Mai, wird mit Prof. Dr. Harald Lesch ein Publikumsmagnet in der Stadthalle erwartet. Neu im Angebot der Kulturtage ist der Poetry Slam im Güterbahnhof am Mittwoch, dem 18. Mai. Der bekannte Fernseh- und Radiomoderator Tim Frühling wird am 21. Mai in der Villa Raab erwartet. An diesen Tagen rund ums das Stadtjubiläum sind die Kulturtage auch auf der Marktplatzbühne aktiv: mit der Gipsy-Balkan-Band Turbo Sapienowa am Samstagabend und mit der Filmaufführung des Stummfilmklassikers Nosferatu mit Livemusik am Sonntagabend – natürlich nach Sonnenuntergang. Am letzten Wochenende der Kulturtage stehen noch zwei Theaterstücke im Programm: Für die Kleinen kommt am Samstag, dem 28. Mai, nachmittags William Vampir von der Mitmachbühne Andersland in den Bürgergarten, für die Großen gibt’s am Abend die BüchnerBühne Molières Menschenfeind in der Stadthalle. Bei vielen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, ansonsten gibt es die Karten in der Buchhandlung Lesenswert am Marktplatz. Auch zwischen den hier vorgestellten Veranstaltungen ist bis zum letzten Tag jede Menge geboten: Ein Frühschoppen mit Blasmusik, beispielsweise, ein Dialekt-Workshop, verschiedene Lesungen mit Autorinnen und Autoren der Region und erstmals auch ein Skate-Contest. Musikalisch wird es abwechslungsreich von Pop über Schellack, bis hin zu klassischen Konzerten und Lyrikvertonungen sowie Jazz zum Abschied. Auch fünf weitere Ausstellungen sind geplant. In dem sechsseitigen Flyer, der aktuell an vielen Stellen ausliegt und auch an viele Haushalte verteilt wird, finden sich fast alle Angebote der Alsfelder Kulturtage; eines ist nach Redaktionsschluss noch hinzugekommen: Die Archivausstellung Robert Müller-Alsfeld findet vom 21. bis 29.5. in der Obergasse statt. Dazu und zu allen anderen Veranstaltungen lohnt sich ein Blick auf die Website des Vereins auf jeden Fall. Auch der Flyer bietet einen guten Gesamtüberblick, wenngleich nach Redaktionsschluss noch die eine oder andere Änderung hinzukam, so ist beispielsweise die Vernissage des Geschichts- und Museumsvereins am 15 Mai nicht öffentlich. „Verlässliche Informationen liefern auf jeden Fall die Übersicht auf der Website und die Info in der Tagespresse“, so Traudi Schlitt vom Orga-Team.

In einer kleinen Pressekonferenz mit Bürgermeister und Schirmherr Stephan Paule stellten sie, Martin Blanke, Viola Bornmann und Walter Windisch-Laube das Programm kurz vor und verwiesen auch auf die Schwierigkeiten, in diesen Zeiten eine solche Veranstaltungsreihe zu planen. Bürgermeister Stephan Paule lobte das Engagement des Teams, zu dem neben den bereits Genannten auch Bärbel Haltenhof, Roland Heinrich, Dietgard Hennighausen und Tanja Gremmel gehören. „Sowohl das Jubiläum unserer Stadt als auch die Kulturtage zeigen einmal mehr, wieviel Schaffenskraft und Engagement sich hier entfaltet“, so der Rathauschef, der sich gemeinsam mit allen Anwesenden freut, dass die Kulturtage – wenn auch pandemiebedingt – ins Jubiläumsjahr gerutscht sind. Dass es nun so aussieht, als könnten alle Veranstaltungen ohne Einschränkungen stattfinden, freut alle Beteiligten umso mehr. Walter Windisch-Laube nutzte die Gelegenheit, sich bei der Stadt Alsfeld für die Unterstützung zu bedanken: Nicht nur hat der Bürgermeister die Hilfe des städtischen Bauhofs zugesagt, wann immer es geht, auch ein Raum, der als Ausstellungsraum und kleiner Treffpunkt des Vereins fungieren kann, wurde von der Stadt für die Dauer der Kulturtage angemietet und zur Verfügung gestellt.

„Unser Veranstaltungsmarathon ist immer ziemlich knackig und anstrengend“, so Windisch-Laube. „Wir würden uns daher nicht nur freuen, wenn möglichst viele Menschen das eine oder andere in unserem Programm finden und auch wahrnehmen, sondern wenn sich auch noch Menschen finden, die uns bei den praktischen Vorbereitungen helfen würden.“ Wer mitmachen möchte, kann sich bei Walter Windisch-Laube (per Mail unter info@alsfelder-kulturtage.de oder telefonisch: 06631 73175) melden.